Pyrometer für Hochleistungslaser und Metallurgie


Für metallurgische Prozesse oberhalb von 750 °C - beispielsweise bei der Lasermaterialbearbeitung - bieten wir prozesspezifische Pyrometer an. Dabei kann eine Verträglichkeit mit allen gängigen Lasersystemen (Nd:YAG, Diode oder CO2) eingestellt werden.

Durch spezielle optische Filterfunktionen kann diese Pyrometerbauart auf Wunsch eine stark verbesserte Dynamik bezüglich lokaler Temperaturspitzen im Messfeld aufzeigen. Denn die lokalen Temperaturspitzen sind für viele Prozesse von höherer Bedeutung als die flächige Durchschnittstemperatur. Die erhöhte Spitzentemperaturempfindlichkeit ist so signifikant, dass auch teurere und aufwendigere Quotientenpyrometer nicht mit einer vergleichbaren Signaldynamik aufwarten können.

Siehe auch pdf-Prospektblatt: pdf Pyrometer für die Metallurgie                            Zurück zur Übersicht  Pyrometertechnik


Pyrometer zur Montage an Strahlteileroptiken in Laserbearbeitungsköpfen

pzro
Pyrometereinheit mit Anschlussgewinde
Pyrometer im Härteprozess
Pyrometer über Strahlteileroptik an Laserkopf angesetzt.

Faseroptische Pyrometer

faserpyro

faserpyr

diodenlaser
Faseroptische Pyrometer  mit Lichtleiterübertragung können in bestimmten Anwendungen vorteilhaft sein. Als Auswahlkriterien hierfür treten häufig auf:

  • Unempfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Störungen
  • Größerer Temperaturbereich, weil keine Elektronik im Pyrometerkopf
  • Kleinere Baugröße des Pyrometerkopfes
Sowohl große als auch sehr kleine Objekte können durch den faseroptischen Messkopf mit Wechselobjektiv erfasst werden. Grüne Visierstrahlen erleichtern das Einrichten der Messtechnik. Das grüne Hilfslicht ist vorteilhaft beim Arbeiten mit Laserschutzbrille.

Beispiel: Signalverlauf beim Laserhärten

blechgluehen

Mit dem Diodenlaser werden bei konstanter Leistung Glühspuren - von links nach rechts - über drei nebeneinander positionierte Bleche geschrieben.
gluehsignal

Das zugehörige Pyrometersignal: Schon kleine Anschmelzungen  an den Auslaufkanten der Bleche werden mitr relativ großen Signalamplituden registriert. Der große Signalhub ist günstig für die Registrierung und automatische Ausregelung solcher Überhitzungen.